Das Studium der Informatik

Das Studium Informatik kann mit entsprechenden Voraussetzungen an Fachhochschulen oder Universitäten absolviert werden.

Dabei gleich eine sehr wichtige Sache vorweg: Die Informatik ist absolut nichts für Computer-Freaks! Computer sind lediglich eines von sehr vielen Nebenprodukten der Informatik. Leider assoziieren viele Studierende Computer mit Informatik und das Erwachen kommt meist zu spät. Daher auch die Zahl der relativ hohen Studienabbrüche von ca. 38 Prozent.

Die Informatik ist eine moderne Wissenschaft, die sich mit der Handhabung und Vearbeitung von Informationen, sowie mit Problemlösungen beschäftigt. Dabei sind zwei ihrer Grundlagen zum Einen die dominierende Mathematik, besonders Logik und Modelle kommen hier zum Tragen; zum Anderen kommt die Elektrotechnik mit ins Spiel, wobei hier der Bereich Nachrichtentechnik sehr wichtig ist. Die Fachsprache der Informatik ist ausschließlich Englisch.

In den ersten beiden Semestern unterscheidet sich das Studium der Informatik kaum von dem der Mathematik. Die Basisfächer sind vor allem die Stochastik, Algorithmen, Analysis, formale Sprachen, lineare Algebra und Objektorientierung. Im Bereich der Technik geht es vorwiegend um Schaltungslogik. Als Nebenfächer fließen Themen aus Naturwissenschaften, Wirtschaft und Soziales in das Studium Informatik ein. Der Studienverlauf nach dem ersten Studienjahr unterscheidet sich von Lehrinstitut zu Lehrinstitut allerdings erheblich. Beispielsweise werden duale Studiengänge oder Semester im Ausland angeboten. Generell gilt: Aufgrund der rasanten Entwicklung in der Informatik ist das Studium Informatik sehr forschungsorientiert und Studierende kommen sehr schnell mit der Industrie in Kontakt. Die Studiendauer beträgt in der Regel sechs Semester für den Bachelor und weitere 4 Semester für den Abschluss als Master.

Wer ein Studium Informatik erfolgreich abschließt, hat derzeit auf dem Arbeitsmarkt hervorragende Chancen. Aufgrund der schnellen Entwicklung der IT sind Informatiker in verschiedenen Fachbereichen (insbesondere Wirtschaft und Medizin) sehr gesuchte Leute.

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